Mediothek - Lesetipps

Die folgenden Lesetipps wurden von der Stiftung Lesen ausgewählt und sind den Unterrichtsmaterialien „Unser Sams–Geschichten–Bilder–Buch„  entnommen. Sie sind sortiert nach den Themen des Films, der Bücher, und der Arbeitsblätter.

Das Sams und andere fantastische Freunde

Eine Woche voller Samstage

Paul Maar
Oetinger Verlag, Hamburg 1973, 160 S., € 10,12, ab 8

Wenn am Sonntag die Sonne scheint, am Montag der Herr Mon kommt, wenn man am Dienstag Dienst hat, am Mittwoch Mitte der Woche ist, wenn es am Donnerstag donnert und man am Freitag überraschend frei bekommt, dann kann am Samstag nur etwas Außergewöhnliches passieren. Und so geht es Herrn Taschenbier. Denn am Samstag kommt das Sams mit seinem vorlauten Wesen und seinen Wunschpunkten. Schwuppdiwupp bringt es das Leben von Herrn Taschenbier ganz schön durcheinander ...

Am Samstag kam das Sams zurück

Paul Maar
Oetinger Verlag, Hamburg 1980, 160 S., € 10,12, ab 8

Herr Taschenbier ist richtig froh, als das Sams an einem Samstag plötzlich wieder da ist. Es hat sich auch gar nicht verändert, ist immer noch respektlos, macht vorlaute Bemerkungen und lässt sich von niemandem einschüchtern. Aber diesmal kennt es sich zudem mit komplizierten Wunschmaschinen aus. Wunschmaschinen sind eine schöne Sache, aber noch besser ist es, wenn man lernt, selbst dafür zu sorgen, dass die eigenen Wünsche in Erfüllung gehen. Und dabei hilft das Sams Herrn Taschenbier.

Neue Punkte für das Sams

Paul Maar
Oetinger Verlag, Hamburg 1992, 160 S., DM 19,80, € 10,12, ab 8

So manches Mal weiß Herr Taschenbier nicht mehr, ob es wirklich die beste Idee war, sich zu wünschen, dass das Sams für immer bei ihm bleibt. So ohne Punkte, aber noch genauso frech wie vorher. Die Situation wird noch ein bisschen komplizierter, als Herr Taschenbier sich verliebt und das Sams das ganz und gar nicht schön findet. Wenn es sich nur etwas wünschen könnte ...

Ein Sams für Martin Taschenbier

Paul Maar
Oetinger Verlag, Hamburg 1996, 208 S., DM 19,80, € 10,12, ab 8

Martin Taschenbier ist nicht nur schüchtern, sondern auch ziemlich ängstlich. Skifahren mag er schon mal gar nicht, was natürlich ungemein unpraktisch ist, wenn man sich mit der Klasse auf einer Skifreizeit befindet und der beste Freund einen im Stich lässt. Zum Glück hat Martin das Sams. Nach und nach hilft es ihm, selbstbewusster zu werden.

Sams in Gefahr

Paul Maar
Oetinger Verlag, Hamburg2002, 207 S., € 9,90, ab 8

Können Martin und seine Freunde Tina und Roland das Sams retten?

Das Sams wird Filmstar

Paul Maar
Oetinger Verlag, Hamburg 2001, 176 S., DM 25,-, € 12,78, ab 8

Wenn das Sams zum Film kommt, dann ist das natürlich eine äußerst spannende Sache. In diesem „The Making Of“-Buch erzählt Paul Maar vom Sams-Film: von dem Drehbuch, das er zusammen mit Ulrich Limmer geschrieben hat, von den Schauspielern, von dem Dreh – und natürlich vom Sams!

Hanno malt sich einen Drachen

Irina Korschunow
Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1978, 63 S., € 5,37, ab 6

Man hat es in der Schule nicht ganz leicht, wenn man etwas mollig geraten ist. Immer wieder wird der kleine Hanno das Opfer von Hänseleien. Da hilft es sehr, einen treuen Freund zu haben, dem es ähnlich ergeht. Und wenn es sich bei diesem Freund um einen kleinen Drachen handelt, dann wird der gemeinsame Spaß noch größer.

Karlsson vom Dach (Gesamtausgabe)

Astrid Lindgren
Oetinger Verlag, Hamburg 1990, 335 S., € 16,36, ab 8

Der siebenjährige Lillebror hat einen ganz außergewöhnlichen Freund: den sehr selbstbewussten Karlsson. Dieser kleine rundliche Herr wohnt auf dem Dach von Lillebrors Haus, direkt neben dem Schornstein. Und Karlsson kann fliegen! Die beiden haben ziemlich viel Spaß miteinander. Denn: Wo Karlsson auftaucht, ist immer etwas los ...

Der Zwerg im Kopf

Christine Nöstlinger
Beltz & Gelberg, Weinheim 1999, 170 S., € 6,60, ab 8

In Annas Leben geht es ganz schön rund. Eigentlich lebt sie bei ihrem Papa, aber die Nachmittage verbringt sie bei ihrer Mutter, wenn die nicht beruflich unterwegs ist. Das sorgt so manches Mal für Verwirrung. Und das ist bei weitem nicht alles. Eines Tages, ganz plötzlich, hat Anna einen Zwerg im Kopf, aber einen echten. Der mischt sich nun ziemlich kräftig in Annas Leben ein und flüstert ihr so einiges zu, wenn er nicht gerade schläft ...

Das Herz des Piraten

Benno Pludra
Beltz & Gelberg, Weinheim 1985, 172 S., € 8,59, ab 9

Jessi lebt mit ihrer Mutter am Meer. Ihren Vater hat sie nie kennen gelernt, aber er fehlt ihr. Eines Tages findet sie am Strand einen wunderlichen Stein, der ihr ganz warm in der Hand liegt. Mit ihm kann sie reden, er hört ihr zu und damit beginnt eine ungewöhnliche Reise, an deren Ende Jessi zu sich gefunden hat.

Meine Hexe, mein Schutzengel und ich

Grégoire Solotareff
Arena Verlag, Würzburg 1998, 104 S., € 11,25, ab 8

Es kann einem passieren, dass eines Morgens plötzlich eine Hexe vor einem steht, die nur für einen persönlich zuständig ist. Das alleine ist schon ziemlich abenteuerlich. Aber die Hexe gibt es nur im Doppelpack, zusammen mit dem Schutzengel, der auch für einen zuständig ist. Und da kompliziert sich das Ganze ziemlich. Denn Hex`  und Schutzengel verstehen sich nicht gerade gut ...

Mary Poppins

P.L. Travers
Dressler Verlag, Hamburg 1999, 186 S., € 7,57, ab 10

An dem Tag, an dem Mary Poppins als Kindermädchen ins Hause Banks kommt, ist nichts mehr wie vorher. Denn Mary Poppins hat außergewöhnliche Gaben: Sie kann fliegen, mit Tieren reden und noch einiges mehr. Plötzlich ist das Leben ein einziges Abenteuer ...

Das richtige Wünschen

Joram und der Zauberhut – Gutenachtgeschichten

David Grossmann
Hanser Verlag, München 1998, 78 S., € 10,12, ab 7

Joram und sein Papa verstehen sich ganz prima. Wenn sie sich Geschichten erzählen, erleben sie immer die tollsten Sachen zusammen. Und manchmal wünscht sich Joram auch etwas, zum Beispiel einen Schokoladen-Bruder. Sein Papa hilft ihm dann ein bisschen beim Wünschen. Denn das ist gar nicht so einfach!

Wenn ich mir etwas wünschen könnte

Franz Hohler / Rotraut Susanne Berner
Carl Hanser Verlag, München 2000, 30 S., € 12,68, ab 6

Die kleine Barbara ist unzufrieden. Wie schön wäre es, wenn eine gute Fee alle ihre Wünsche erfüllen könnte. Barbara hat Glück, sie hat drei Wünsche frei ... 

Die Nacht der sieben Wünsche

Marjaleena Lembcke
Gabriel Verlag, Wien 2000, 62 S., € 10,17, ab 8 und zum Vorlesen

Am Abend vor seinem siebten Geburtstag erfährt Kolja, dass er für jedes Lebensjahr einen Wunsch frei hat. Prima, denkt er sich und wünscht fröhlich drauf los. Aber mit dem Wünschen kann man so allerhand anstellen, das merkt Kolja ziemlich schnell. Am nächsten Morgen ist dann aber zum Glück alles ganz anders.

Gewitternacht

Michèle Lemieux
Beltz & Gelberg, Weinheim 1996, € 21,47, ab 6

Es ist Nacht, eine Gewitternacht. Ein Kind stellt sich viele Fragen: Woher kommen wir, wo ist das Ende der Welt, gibt es einen Himmel ...? Was will ich wirklich? In vielen Bildern stellt das Gedanken-Bilder-Buch Fragen und eröffnet Antworten, lädt ein zu einer philosophischen Reise, die auf ganz und gar undidaktische Weise zum Nachdenken anregt.

Siebenstorch

Benno Pludra
Kinderbuch Verlag 1992, 120 S., € 8,59, ab 9

Maika mag Siebenstorch sehr gern. Siebenstorch ist ein kleiner Storch, der ganz anders ist als die anderen Störche. Anstatt fliegen zu lernen, will er viel lieber bei Maika bleiben. Maika wünscht sich sehr, dass Siebenstorch bleibt, aber sie weiß auch, dass das nicht gut für ihn wäre ...

Freundschaft

Prinzessin Rosenblüte

Kirsten Boie
Oetinger Verlag, Hamburg 1995, 141 S., € 11,25, ab 8

Als Emma nach der Schule vor dem Supermarkt einer echten Prinzessin begegnet, traut sie ihren Augen kaum. Die Prinzessin sieht trotz Prinzessinenkleid recht unglücklich aus, denn sie will wieder nach Hause zurück. Gut, dass Emma sich so gut mit den Märchen auskennt. Aber ganz so einfach ist es dann doch nicht, der neuen Freundin zu helfen.

Jim Knopf und die Wilde 13

Michael Ende
Thienemann Verlag, Stuttgart 1990, 275 S., € 13,70, ab 8

Wieder einmal erleben Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer aufregende Abenteuer. Auf der Suche nach der Seeräuberbande „Wilde 13“ lernen sie nicht nur die liebenswerte Tochter des Meerkönigs kennen, sondern erfinden ganz nebenbei auch das Perpetumobil.

Nero Corleone – Eine Katzengeschichte

Elke Heidenreich Quint Buchholz (Illustr.)
Rowohlt Taschenbuchverlag, Reinbek bei Hamburg 1999, 87 S., € 6,60, ab 9

Nero Corleone ist ein findiger, ganz besonders kluger Kater. Und er ist der Chef auf dem italienischen Hof, auf dem er wohnt. Eines Tages beschließt er, die netten beiden Urlauber aus Köln zu adoptieren und mit ihnen und mit seiner Schwester an den Rhein zu ziehen. Pech für die deutschen Kater ...

Das große Wawuschel-Buch (Gesamtausgabe)

Irina Korschunow
Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2000, 223 S., € 7,41, ab 6

Die Wawuschels sind winzig kleine - wawuschelkleine - Wesen, die sich ausschließlich von Marmelade ernähren. Sie wohnen in einem Berg, aber sie brauchen keine Lampen, denn ihre grünen Haaren leuchten im Dunkeln. Wischel, das Wawuschelmädchen, kann auch ein bisschen zaubern. Mit ihrem Bruder Wuschel erlebt sie jede Menge Abenteuer ...

Pippi Langstrumpf (Gesamtausgabe)

Astrid Lindgren
Oetinger Verlag, Hamburg 1987, 389 S., € 16,36, ab 8

Wer kennt sie nicht: Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminz Efraimstochter Langstrumpf, das rothaarige, sommersprossige Mädchen, das mit ihrem Pferd und ihrem Affen, Herrn Nilsson, in der Villa Kunterbunt wohnt. Niemand und nichts kann ihr Angst machen und ihr fallen immer die tollsten Sachen ein, die sie mit ihren Freunden Thomas und Annika unternehmen kann ...

Robert und Trebor

Paul Maar
Oetinger Verlag, Hamburg 2000, 63 S., € 6,54, ab 7

Robert ist umgezogen. Gern hätte er einen Freund, aber er findet einfach keinen. Bis Trebor auftaucht. Aber außer Robert kann niemand ihn sehen ...

Armer Pettersson

Sven Nordqvist
Oetinger Verlag, Hamburg 1988, € 12,27  (Bilderbuch, zum Vor- und Selberlesen)

Petterson hat heute richtig schlechte Laune und zu nichts Lust. Sein Kater Findus ist fest davon überzeugt, dass es Pettersson gleich viel besser ginge, wenn sie zusammen zum Angeln fahren würden. Aber der Kater muss sich einiges einfallen lassen, um ihn davon zu überzeugen. Und siehe da: Es funktioniert!

Wiplala zaubert weiter

Annie M. Schmidt
Fischer Schatzinsel, Frankfurt a. M. 1998, 236 S., € 6,60, ab 8

Einen hauseigenen Kobold zu haben, ist ganz schön witzig und abwechslungsreich. Das finden zumindest Nella Della und Johannes. Aber da Wiplala immer noch nicht richtig zaubern kann, herrscht bald ein riesengroßes Durcheinander. Nun muss sich Wiplala ganz fix etwas einfallen lassen, um zu retten, was noch zu retten ist.

Wie Kater Zorbas der kleinen Möwe das Fliegen beibrachte

Luis Sepúlveda
Fischer Schatzinsel, Frankfurt a. M. 1997, 137 S., € 12,68, ab 8

Zorbas ist ein ganz besonders netter Kater und darum verspricht er der kranken Möwe auch, auf ihr Ei aufzupassen und das Möwenkind großzuziehen. Und was man verspricht, das muss man auch halten! Ganz einfach ist die Aufgabe jedoch nicht, besonders dann nicht, wenn man als Kater einer kleinen Möwe das Fliegen beibringen muss ...

Der kleine Vampir und die Tanzstunde 17

Angela Sommer-Bodenburg
Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg 2001, 128 S., € 6,60, ab 8

Einen Tanzkurs mitmachen? Nein danke schön, darauf hat Anton schon gar keine Lust. Als dann aber der kleine Vampir, Anna und Lumpi plötzlich unbändige Lust auf Walzerschritte entwickeln, überlegt es sich Anton doch noch einmal. Vampire in der Tanzstunde? Das verspricht Aufregung!

Eifersucht

Man darf mit dem Glück nicht drängelig sein

Kirsten Boie
Oetinger Verlag, Hamburg 1997, 176 S., € 12,27, ab 10

Nicht Mama fährt mit Anna, Magnus und Linnea in das kleine rote Haus nach Schweden, sondern Papa, denn Mama muss einen Fortbildungskurs machen. Papa wäre aber viel lieber in den Süden gefahren. Als dann auch noch der Sohn von Papas neuer Frau auftaucht, ist sich Anna sicher, dass das ein Misturlaub werden wird. Aber so manches Mal kommt alles anders als man denkt: Man darf mit dem Glück halt nicht drängelig sein.

Bruder, Bruder, Schwester, Schwester

Helen Dunmore
Beltz & Gelberg, Weinheim 2001, 137 S., € 5,52, ab 9

Eigentlich wollte Tanya immer gern Geschwister haben. Aber vier auf einmal ist dann doch eine ganze Menge. Das macht nicht nur 168 Windeln pro Woche, sondern auch jede Menge Lärm. Außerdem sind die Eltern ständig gestresst, übermüdet und haben überhaupt keine Zeit mehr. An die neue Situation müssen sich alle erst einmal gewöhnen, aber bald stellt Tanya zufrieden fest: Bruder, Bruder, Schwester, Schwester, das klingt gut!

Hau ab, sagt Mathilda

Annika Holm
Carl Hanser Verlag, München 1997, 112 S., € 11,25, ab 8

Mathilda und Marie sind die allerbesten Freundinnen, bis Marie ein halbes Jahr nach London geht. Als sie endlich wieder zurückkommt, ist nichts mehr wie vorher. Missverständnisse und Eifersüchteleien scheinen ihre Freundschaft kaputt zu machen ...

Mariemoritz

Gudrun Mebs
Nagel & Kimche, Frauenfeld 1988, 127 S., € 11,66, ab 6

David freut sich. Er bekommt ein Geschwisterchen. Da keiner weiß, ob es ein Junge oder ein Mädchen wird, nennen er und seine Eltern es Mariemoritz. David ist gespannt. Als Marie dann endlich auf der Welt ist, wirbelt sie Davids Leben ganz schön durcheinander. Schön ist es, aber manchmal eben auch ein bisschen schwierig ...

Bruder zu verschenken

Nina Schindler
C. Bertelsmann Jugendbuch Verlag, München 2000, 119 S., € 5,06, ab 10

Erst musste Paul sich an den neuen Freund seiner Mama gewöhnen, was durchaus keine einfache Sache war, und jetzt auch das noch: Die beiden Erwachsenen teilen ihm ganz stolz mit, dass demnächst Nachwuchs kommt. Von der Hochzeit gar nicht zu reden. Ganz schön viel auf einmal, findet Paul!

Spiel mit Sprache

War mal ein Lama in Alabama

Irmela Brender / Verena Ballhaus
Oetinger Verlag, Hamburg 2001, 96 S., € 12,27 

Limericks, Abzählreime, Kinder- und Streitgedichte – 47 Geschichten in Gedichten entführen den Leser nicht nur nach Alabama. Sie stiften an zum Lesen, zum Vorlesen und zum Reimen. Die erfinderischen Bilder von Verena Ballhaus illustrieren die Spracherfindungen aufs Beste.

Oh, Verzeihung, sagte die Ameise

Josef Guggenmos, illustriert von Nikolaus Heidelbach

Beltz & Gelberg, Weinheim 1990, 216 S., € 23,01, ab 8

Eine wunderschöne Sammlung teils neuer, teils bekannter Gedichte und Geschichten von Josef Guggenmos, einem der bekanntesten Lyriker für Kinder.

Schmurgelstein so herzbetrunken - Verse und Gedichte für Nonsense-Freunde von 9-99

Hans A. Halbey (Hrsg.), iIllustriert von Rotraut Susanne Berner
Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2001, 183 S., € 7,16, ab 7

Ernst Jandl, Lewis Carroll, Paul Celan, Peter Härtling, Karl Valentin, Joachim Ringelnatz, John Lennon, Loriot und viele mehr sind in diesem Buch versammelt. Die wunderbar kuriosen Nonsense-Gedichte in einer sehr gelungenen Auswahl von Hans A. Halbey sind kongenial illustriert von Rotraut Susanne Berner. Ein Spaß fürs Auge wie für die Ohren – denn auch hier laden die Texte zum Vorlesen ein!

Tierische Freundschaften

Paul Maar / Reinhard Michl
Oetinger Verlag, Hamburg 2001, 32 S., € 11,25, Bilderbuch 

Ob es um die schreckhafte Heuschrecke geht oder um die geduldige Kuh, um die verliebte Geierfrau oder die Fledermaus, es geht immer um Freundschaften und Gefühle. Die den Leser stets verblüffenden Verse harmonieren aufs Trefflichste mit den realistisch-poetischen Illustrationen von Reinhard Michl. Ein wunderschönes Bilderbuch zum Zeigen, Vorlesen und Selberlesen.

Onkel Florians fliegender Flohmarkt

Paul Maar
Oetinger Verlag, Hamburg 1977, 318 S., € 16,36, ab 8

Ein Buch zum Anschauen, Vorlesen, Selberlesen, voller Anregungen. Der bunte Reigen an Versen, Gedichten, Geschichten, Suchbildern, Buchstabenspielen und vielem mehr bietet für jeden Geschmack etwas. Für alle Sams-Fans ein absolutes Muss!

Dann wird es wohl das Nashorn sein

Paul Maar
Beltz & Gelberg, Weinheim 1988, 64 S., € 5,06, ab 8 

Wer trägt auf der Nase vorn ein spitzes Horn? Das weiß doch jedes Kind! Aber nicht nur gerätselt wird hier auf humorvollste Weise. In Nasenzupfversen, Rätselbilder, Reimgeschichten und Comics spielt Paul Maar mit Buchstaben und Wörtern, lädt ein, mit der Sprache zu experimentieren. Aber auch in den bunten Bildern gibt es viel zu entdecken!

Das kleine o steht vor dem Zoo – Geschichten für Buchstaben-Narren

Hans Manz
Nagel & Kimche, Zürich 2000, 93 S., € 10,12, ab 6

Der bekannte Sprachbastler Hans Manz bringt in diesem Buch Leseanfängern nicht nur das Alphabet näher. Er regt an, mit Sprache zu spielen, Geschichten zu erzählen, lustvoll mit Sprache umzugehen. Ein Spaß nicht nur für Kinder!

Schnigula, schnagula

Christian Morgenstern, illustriert und ausgewählt von Jutta Bauer
Fischer Schatzinsel, Frankfurt a. M. 1996, 63 S., € 10,12, ab 6

Wer kennt sie nicht, die skurrilen Gedichte Christian Morgensterns. Jutta Bauer hat für dieses Buch eine sehr persönliche Auswahl getroffen. Ihre Illustrationen laden ein zum Ausprobieren, welche Möglichkeiten Sprache bietet, zum lauten Vorlesen, für Kinder und Erwachsene.

Medienerziehung in der Schule

Medienerziehung in Kindergarten und Grundschule

Rebecca Maier / Claudia Mikat / Ernst Zeitter
KoPäd Verlag, München 1997, 352 S., € 12,68

In diesem Buch werden medienbezogene Fragen und Probleme aufgegriffen, die für Lehrer und Erzieher relevant sind. Die von den Autoren gelieferten Anregungen erschlagen nicht in ihrer Fülle, sondern können differenziert genutzt werden.

Kinder – Literatur – „neue Medien“

Karin Richter / Sabine Riemann (Hrsg.)
Schneider Verlag Hohengehren, Baltmannsweiler 2000, 245 S., € 18,40

Die Beiträge dieses Bandes behandeln die Frage nach dem Verhältnis von Kinderliteratur und neuen Medien, sei es Kinderfernsehen, Kinderfilm, Kindercomic oder CD-ROMs. Sie erfassen sowohl die Thematik der kindlichen Mediennutzung als auch Wandlungen in den Medien selbst. (Mit einem Kapitel über „Paul Maar-multimedial“.)

Kinderliteratur in der Grundschule – Interpretationen – Modelle

Karin Richter
Schneider Verlag Hohengehren, Baltmannsweiler 2001, 250 S., € 18,40

Auf die Frage, wie Kinderliteratur in der Grundschule eingesetzt werden kann, wird in diesem Buch im multimedialen Zusammenhang geantwortet. Die gelieferten Unterrichtsmodelle integrieren Verfilmungen, Trickfilme, Hörkassetten u.ä..

Medienpädagogik

Dina Schäfer / Astrid Hille (Hrsg.)
Lambertus-Verlag, Feiburg 2000, 332 S., € 24,54

Eine gut verständliche und umfassende Einführung für diejenigen, die sich zum ersten Mal mit Fragen von Medienpädagogik und Medienerziehung beschäftigen. Mit vielen praktischen Anregungen versehen.